Blauer Portugieser (Português Azul)


© ÖWM / Oberleitner
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Herkunft: Portugal. Wurde vom Freiherrn von Fries um 1770 aus Porto nach Vöslau gebracht.

 

Abstammung: Ist eine alte Sorte aus Portugal mit unbekannter Abstammung. Der Blaue Portugieser ist mit der Sorte Português Azul in Portugal ident.

 

Anbaufläche und Verbreitung: 1.622 ha, 3,5 %. Hauptsächlich in Niederösterreich vertreten, verliert aber stark an Bedeutung. Seine Anbaufläche hat im Zeitraum von 1999 bis 2009 um 31,2 % abgenommen.

 

Wichtige ampelografische Merkmale
Blatt: kreisförmig, fünf- bis siebenlappig. 

Traube: mittelgroß, dichtbeerig, kegelförmig, geschultert, eventuell mit kleiner Beitraube; Beeren oval, blauschwarz gefärbt.

 

Reifezeit: früh bis mittel

 

Bedeutung, Ansprüche: Der Blaue Portugieser hat in der Thermenregion und im nordwestlichen Weinviertel Bedeutung.  Seine Winterfrost-, Botrytis-, Oidium- und Peronosporaanfälligkeit erschwert die Produktion.

 

Wein: Bei höheren Erträgen entstehen einfache, neutrale und hell gefärbte Rotweine, die rasch reifen und frühzeitig altern. In guten Jahren und bei Ertragsbeschränkung kann der Blaue Portugieser kräftige und extraktreiche Rotweine hervorbringen.

 

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