Rotgipfler


© ÖWM / Oberleitner
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Herkunft: Österreich, Thermenregion

 

Abstammung: Natürliche Kreuzung aus Traminer x Roter Veltliner. Mit dem Weißgipfler (= Grüner Veltliner) ist diese autochthone Rebsorte verwandt

 

Anbaufläche und Verbreitung: 105 ha, 0,2 %. Die Sorte ist fast nur in der Thermenregion anzutreffen. Die Anbaufläche ist rückläufig.

 

 

 

Wichtige ampelografische Merkmale
Blatt: mittelgroß, kreisförmig, fünf bis sieben Lappen, Blattadern rot gefärbt, tief gelappt. Charakteristisch sind die rötlich-bronzierten Triebspitzen (daher der Name Rotgipfer)

Traube:  mittelgroß bis groß, sehr dichtbeerig, kegelförmig, mit grünlich gelben, sehr saftigen Beeren.

 

Reifezeit: mittel bis spät

 

Bedeutung, Ansprüche: Nur in der Thermenregion finden sie geeignete Anbaubedingung, sowohl vom Klima als auch vom Boden. Warme Südlagen mit guten Böden mit kalkhaltigem Untergrund sind notwendig, andernfalls läßt der Triebwuchs deutlich nach. Auf guten und wüchsigen Standorten bringt er hohe und regelmäßige Erträge.

 

Wein: Bei genügender Ertragsbegrenzung sind die Weine gekennzeichnet von hohem Extraktgehalt, angenehmer Säure und feinem Bukett. Der Wein reift langsam und wird meist mit der Sorte Zierfandler verschnitten.

 

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